Bitbull – bitcoins verständlich gemacht

RWE und Ethereum

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Mitten im Umbruch der deutschen Energiewirtschaft sucht ein Energieversorger nach neuen Wegen, um mittels Blockchain Technologie die Kosten zusenken und den Kundennutzen zu verbessern.

RWE testet Ethereum blockchain für Autoladestationen

RWE, ein deutscher Energieversorger mit weltweit mehr als 20 Millionen Kunden beschäftigt eine Arbeitsgruppe, die den Einsatz der Blockchain evaluieren soll. RWE arbeitet hier mit Slock.it, einem Ethereum startup zusammen.

In einem Interview erwähnte Carsten Stöcker eine Anwendungsmöglichkeit sei, die Blockchain bei den Ladestationen für Elektroautos einzusetzen. Man können durch Smart-Contracts der Blockchain die Benutzer identifizieren und Abrechnungen verwalten.

Wir möchten das Problem lösen und den Einsatz von Elektrofahrzeugen pushen, indem wir eine nahtlose und kostengünstige Infrastruktur von Ladestationen schaffen.

Die Zukunft des „Car Charging“

Laut Stöcker wurde bereits kürzlich ein funktionierender Prototyp vorgestellt. Jetzt soll es in die Prüfphase, also in den Echtbetrieb mit Elektroautos und Ladestationen gehen.

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Die Technologie basiert auf der Ethereum Blockchain, mit der sich ein Kunde an der Ladestation authentifiziert und sodann die Zahlung abgewickelt wird. Ein bemerkenswerter Unterschied im Vergleich zu zu den heutigen Methoden ist der, daß die Kunden unterschiedlich abgerechnet werden können.

Was hier wirklich spannend ist, dass durch diese „smart contracts“ die Automaten autonom werden und direkte Abwicklung mit den Kunden erlauben.

Stöcker räumte auch ein, daß diese Inovation auch andere Entwicklungen vorantreiben könnte, z.b. autonome Fahrzeuge. Er meinte, diese Technologie stehe in Resonanz mit den Visionen von RWE und sei ein Schlüssel für zukünftige Entwicklungen.

Originalpost: Coindesk
Images via Slock.it, Shutterstock

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